Introducing this tour's guide Part 4



A friend of Europe

I have always been interested in different cultures and ways of life. Somehow the diversity we were created in fascinates me, to the point where if I could freely choose, what to do, it would be simply traveling to all the corners of the earth and spend time living with the people, getting to know the ways they live. If there was a possibility to travel back in time, I’d sign up for most of those trips as well. Goodness, if there was life on the moon and they where offering trips, I’d go.
I have a passion for languages as well, that I have left barren for way to long. Just difference itself is so SO beautiful. For this and many more reasons, I always get very excited when I am blessed with opportunities to go visit other countries.
So far, I have been to England when I was young -back then it still was part of the European Union- and then whilst adulting, the Netherlands, the Border of Denmark, France, Italy and Spain and also Switzerland and Poland.
I have to say, Europe itself is very appealing but I have found beauty in every country and culture I have had the chance of experiencing and want to see and experience more.
The things that get me positively worked up are:
hospitality, weather, language, food, humor, music, historical/cultural sights and richness and then so so many other things.
Someone needs to explain to me at some point, why this is such a thing, because I know for a fact, that I am not the only one dealing with this phenomenon.

So even when I am here -like most of the time- I love having even glimpses of whatever I can get a hold of that is multicultural or from somewhere different. One thing I automatically find myself looking forward to do is to enter a church.
If there is one and it is open, I for sure go inside and have a look or three. The reverence and awe with which some of the European churches where built back in the days, makes me melancholic sometimes.
Imagine a Europe, that believes that there is a God and that He is sovereign.
Imagine a Europe, that lives and acts according to the principles of the Bible.
Yes that is in the past and we are progressing … but I believe, that there is such a Europe to be found in the future as well. I think it means something profound and should not be taken for granted, that most of the European countries built their foundations or rebuilt them on Christian values and that these have weathered throughout time and changed.

An now that we are facing a fundamental change in whole Europe, I wish for the brothers and sisters in Christ to join hands for the one thing, that unites and somewhat fight for the upholding of what we know is not only true, but has benefitted entire nations and has helped form societies, where people are valued, rights upheld, faith respected and freedom cherished. That said, I know I need to pray for Europe -definitely more than I do now- and declare truth and God-given-peace over our nation and the neighboring countries. And I would encourage you to do so as well, because we are all in this together. We always where and that’s how it was meant to be, only now I believe, there is a new awareness of it.

It is nice to think, whenever a person who is walking with the Lord, travels the borders out of Germany to another country, they are bringing some Kingdom with them and depositing it there and vice versa, whereby weaving a net of the presence of the Lord throughout the continent. Lovely.


(DE)

Ein Freundin Europas 


Ich habe mich schon immer für andere Kulturen und Lebensweisen interessiert. Irgendwie fasziniert mich die Vielfalt, in der wir geschaffen wurden, so sehr, dass ich, wenn ich frei wählen könnte, was ich tun würde, einfach in alle Ecken der Welt reisen und Zeit damit verbringen würde, von den Menschen und ihren Lebensweisen zu lernen. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, in der Zeit zurückzureisen, hätte ich mich auch für die meisten dieser Reisen angemeldet. Meine Güte, wenn es Leben auf dem Mond gäbe und sie Reisen anbieten würden, würde ich hingehen. Ich habe auch eine Leidenschaft für Sprachen, die ich schon viel zu lange vernachlässigt habe. Allein Unterschiede an und für sich sind SO schön. Deswegen freue ich mich immer sehr, wenn ich die Gelegenheit habe, andere Länder zu besuchen. Bisher war ich in England, als ich jung war - damals war es noch Teil der Europäischen Union - und dann, als ich erwachsen war, in den Niederlanden, an der Grenze zu Dänemark, in Frankreich, Italien und Spanien, aber auch in der Schweiz und Polen. Ich muss sagen, dass Europa an sich sehr reizvoll ist, aber ich habe in jedem Land und jeder Kultur, die ich erleben durfte, Schönheit gefunden und möchte noch mehr sehen und erleben. Die Dinge, die mich positiv beeinflussen, sind: Gastfreundschaft, Wetter, Sprache, Essen, Humor, Musik, historische/kulturelle Sehenswürdigkeiten und Reichtum und dann noch so viele andere Dinge. Irgendjemand muss mir einmal erklären, warum das so ist, denn ich weiß ganz genau, dass ich nicht die Einzige bin, die mit diesem Phänomen zu kämpfen hat.
Selbst wenn ich hier bin - und das ist meistens der Fall -, freue ich mich auf alles, was ich in die Finger kriege, was multikulturell ist oder woanders herkommt, und eine Sache, auf die ich mich automatisch freue, ist, eine Kirche zu betreten. Wenn es eine gibt und sie geöffnet ist, gehe ich auf jeden Fall hinein und werfe einen Blick hinein ... oder auch drei. Die Ehrfurcht, mit der einige der europäischen Kirchen früher gebaut wurden, macht mich manchmal melancholisch. Stell dir ein Europa vor, das glaubt, dass es einen Gott gibt und dass er souverän ist. Stell dir ein Europa vor, das nach den Grundsätzen der Bibel lebt und handelt. Ja, das ist Vergangenheit, und wir entwickdeln uns weiter ... aber ich glaube, dass es ein solches Europa auch in der Zukunft geben wird. Ich denke, es bedeutet etwas Tiefgreifendes und sollte nicht als selbstverständlich angesehen werden, dass die meisten europäischen Länder ihr Fundament auf christlichen Werten errichtet oder wiederaufgebaut haben und dass diese Werte die Zeit und den Wandel überdauert haben.
Und jetzt, wo wir in ganz Europa vor einem grundlegenden Wandel stehen, wünsche ich mir, dass die Brüder und Schwestern in Christus sich die Hände reichen für die eine Sache, die uns alle eint, und kämpfen, für die Aufrechterhaltung dessen, von dem wir wissen, dass es nicht nur wahr ist, sondern ganzen Nationen zugute gekommen ist und dazu beigetragen hat, Gesellschaften zu bilden, in denen die Menschen geschätzt, die Rechte gewahrt, der Glaube respektiert und die Freiheit hochgehalten werden. In diesem Sinne weiß ich, dass ich für Europa beten muss - definitiv mehr als jetzt - und die Wahrheit und den von Gott gegebenen Frieden über unserer Nation und den Nachbarländern verkünden muss. Und ich möchte dich ermutigen, dies ebenfalls zu tun, denn wir sitzen alle im selben Boot. Das war schon immer so, und so sollte es auch sein, nur glaube ich, dass es jetzt ein neues Bewusstsein dafür gibt.
Es ist schön zu denken, dass, wann immer eine Person, die mit dem Herrn unterwegs ist, die Grenzen Deutschlands überschreitet und in ein anderes Land reist, sie etwas vom Reich Gottes mitbringt und es dort ablegt und umgekehrt, wodurch sie ein Netz der Gegenwart des Herrn über den ganzen Kontinent webt. Wunderbar.