A child of God
I was raised in a Christian household, with my father and mother being Pastors, Prophets, Teachers & Missionaries.
But the dualism I saw in my Father & the appealing temptations the world was slowly introducing to me made me disregard and I would even say despise Christianity altogether.
So I walked away from it starting from when I was around 15/16 years old and started looking for answers and satisfaction in everything but the faith.
In the 5-7 years that followed, I never stopped believing that there was a God. I never doubted that the Bible was true. I never thought that sinning was ok.
I just did not care. I had turned my back at Christianity, because I thought or felt like it had turned its back towards me.
In those years however I went through what I would call “life school” and graduated as best student in "suffering".
So I finally allowed myself to hope that this God of my mother could actually help me.
Around 20 or 21 I started calling on the name of Jesus but was still walking around with a false identity and the spirit of orphanhood lingering around and in me.
I got together and engaged to a Christian guy -for the first time- when I was around 22-23 years old and thought I had “made it”, but ended up in what I'd like to call “the last push”, because it was the most hurtful, harming, damaging and destructive relationship I have ever had, after being with two people that where nonbelievers before that.
“The final push”, had me crawling to Jesus, but He immediately lifted me into His arms and thus started my healing process.
I would say, It took a whole year to simply heal and get out of the depression. And then another two, to understand identity in Christ and accept forgiveness as well as how to give it properly.
And then God started teaching me more clearly, purposefully showing me a direction and slowly introducing me to the woman that He says I am.
I still struggled -mostly with self self-loathing, or addictions, or spiritual attacks- but He never left me alone with it. Instead with each time I faced any of it, He would use it to show me the tools & weapons He had already given me or would introduce me to a new one, that sufficed to combat or overcome the obstacle, until I was totally free. I still get attacked, as everyone does, and then He shows me what to do, but as for the rest? It is gone and I am free indeed ! Amen.
Two years ago there was a clear shift of gears. Almost like graduating and entering into new kind of education institute.
My relationship with the Lord has become so personal, that for me sometimes it is as close as to a tangible person. The more this relationship grows, the more clear I can understand Scripture, hear His voice, see the vision He has for my life, know His character, discern things and obtain wisdom.
Most importantly though is that the life I have been able and allowed to choose is that of total surrender and worship to God. This was only possible because of the 180 degree rebranding of a Father, that HE did in me and the invitation to actually call Him, the ruler of the universe, my a’Baba.
(D)
Ein Kind Gottes
Ich bin in einem christlichen Haushalt aufgewachsen, und mein Vater und meine Mutter waren Pastoren, Propheten, Lehrer und Missionare. Aber der Dualismus, den ich in meinem Vater sah, und die verlockenden Versuchungen, die die Welt mir langsam einflößte, führten dazu, dass ich das Christentum missachtete, ich würde sogar sagen, verachtete. Also wandte ich mich vom Christentum ab, als ich etwa 15/16 Jahre alt war und begann, Antworten und Befriedigung in allem zu suchen, nur nicht im Glauben. In den folgenden 5-7 Jahren habe ich nie aufgehört zu glauben, dass es einen Gott gibt. Ich habe nie daran gezweifelt, dass die Bibel wahr ist. Ich habe nie gedacht, dass Sünde in Ordnung ist. Es war mir einfach egal. Ich hatte dem Christentum den Rücken gekehrt, weil ich dachte oder das Gefühl hatte, dass es mir den Rücken zugewandt hatte. In jenen Jahren ging ich jedoch durch das, was ich als „Lebensschule“ bezeichnen würde, und schloss mit der Note „Leiden“ als Beste ab. So erlaubte ich mir schließlich zu hoffen, dass dieser Gott meiner Mutter mir tatsächlich helfen könnte. Mit 20 oder 21 Jahren fing ich an, den Namen Jesu anzurufen, lief aber immer noch mit einer falschen Identität und dem Geist des Waisendaseins umher. Ich war - zum ersten Mal - mit einem christlichen Mann zusammen und verlobte mich mit ihm als ich etwa 22-23 Jahre alt war und dachte, ich hätte es „geschafft“, aber es endete in etwas, das ich gerne „den letzten Stoß“ nenne, weil es die verletzendste, schädlichste, verdammendste und destruktivste Beziehung war, die ich hatte, nachdem ich zuvor mit zwei Menschen zusammen war, die nicht gläubig waren. „Der letzte Stoß“ brachte mich dazu, zu Jesus zu kriechen, aber er nahm mich sofort in seine Arme und so begann mein Heilungsprozess. Ich würde sagen, ich brauchte ein ganzes Jahr, um einfach zu heilen und aus der Depression herauszukommen. Und dann noch zwei weitere, um die Identität in Christus zu verstehen und Vergebung anzunehmen sowie sie richtig zu geben. Und dann begann Gott, mich deutlicher zu lehren, mir gezielt eine Richtung zu zeigen und mir langsam die Frau vorzustellen, von der er sagt, dass ich sie bin. Ich kämpfte immer noch - meistens mit Selbstverachtung, Süchten oder geistlichen Angriffen -, aber Er ließ mich damit nie allein. Jedes Mal, wenn ich damit konfrontiert wurde, nutzte er es, um mir die Werkzeuge und Waffen zu zeigen, die er mir bereits gegeben hatte, oder um mir neue vorzustellen, die ausreichten, um das Hindernis zu bekämpfen oder zu überwinden, bis ich völlig frei war. Ich werde immer noch angegriffen, so wie es jeder tut, und dann zeigt Er mir, was zu tun ist, aber der Rest ist weg und ich bin wirklich frei! Amen. Vor zwei Jahren gab es einen deutlichen Wechsel der Gangart. Es war fast so, als würde ich einen Abschluss machen und eine neue Art von Bildungsinstitut betreten. Meine Beziehung zum Herrn ist so persönlich geworden, dass sie für mich manchmal fast wie mit einer greifbaren Person ist. Je mehr diese Beziehung wächst, desto klarer kann ich die Heilige Schrift verstehen, seine Stimme hören, die Vision sehen, die er für mein Leben hat, seinen Charakter erkennen, Dinge unterscheiden und Weisheit erlangen. Das Wichtigste ist jedoch, dass das Leben, das ich wählen konnte und durfte, das der völligen Hingabe und Anbetung Gottes ist. Das war nur möglich, weil ER in mir eine 180-Grad-Umgestaltung eines Vaters vollzogen hat und mich eingeladen hat, Ihn, den Herrscher des Universums, tatsächlich meinen a'Baba zu nennen.